Peru
Keiko Fujimori und Roberto Sánchez gehen in die in Stichwahl um die Präsidentschaft

In Peru gibt es gut einen Monat nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahl ein offizielles Ergebnis.

    Porträt der peruanischen Präsidenschaftskandidatin Keiko Fujimori, eine Frau mit glatten dunklen Haaren in weißer Bluse und dunklem Blazer
    Keiko Fujimori ist die Tochter des früheren Präsidenten Alberto Fujimori. (imago images / Agencia EFE /JOHN REYES)
    Wie die Wahlbehörde in Lima mitteilte, zogen die rechtskonservative Kandidatin Fujimori und der Linkspolitiker Sánchez in die Stichwahl ein. Dass Fujimori mit rund 17 Prozent die meisten Stimmen im Kandidaten-Feld erhielt, stand schon kurz nach der Abstimmung fest. Allerdings blieb wochenlang unklar, welcher der dicht beieinanderliegenden Mitbewerber den zweiten Platz erreichte. Die Entscheidung über das höchste Staatsamt fällt nun am 7. Juni.
    Keiko Fujimori ist die Tochter des früheren Präsidenten Alberto Fujimori, der im Jahr 2000 unter anderem wegen Korruption zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden war. Sánchez war früher Minister in der Regierung des wegen eines versuchten Staatsstreichs inhaftierten Präsidenten Castillo.
    Diese Nachricht wurde am 15.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.