Südamerika
Keiko Fujimori zu Präsidentin Perus erklärt

In Peru ist die rechtsgerichtete Politikerin Fujimori zur Präsidentin erklärt worden.

    Eine Frau mit dunklen schulterlangen Haaren lacht und winkt in die Kamera. Sie trägt eine weiße Bluse und ein dunkelblaues Sakko mit rot-weißem Anstecker.
    Keiko Fujimori wird neue Präsidentin von Peru. (AFP / STRINGER)
    Nach einer entsprechenden Zeremonie in Lima kündigte sie den "Beginn eines neuen Kapitels" in der Geschichte des südamerikanischen Landes an. Fujimori sagte, man müsse die Ordnung auf den Straßen, in den Institutionen und im Staat wiederherstellen. Die 51-Jährige wird das Amt Ende Juli antreten.
    Nach wochenlanger Auszählung und Prüfung hatte die Wahlbehörde Fujimori in dieser Woche einen knappen Sieg in der Stichwahl bescheinigt. Sie gewann demnach mit gut 50 Prozent der Stimmen gegen den linksgerichteten Kandidaten ‌Sánchez. Dieser hatte erklärt, er werde eine Niederlage nicht akzeptieren.
    Keiko Fujimori ist die Tochter des ehemaligen Staatschefs Alberto Fujimori, der im Jahr 2000 unter anderem wegen Korruption zu einer langen Haftstrafe verurteilt wurde.
    Diese Nachricht wurde am 05.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.