Mittwoch, 30.09.2020
 
Seit 06:00 Uhr Nachrichten
StartseiteCampus & KarriereKein Ausrutscher25.08.2011

Kein Ausrutscher

Rechtsextremismus in der Deutschen Burschenschaft

Erst vor wenigen Monaten waren die rassistischen Tendenzen in der Deutschen Burschenschaft Thema der öffentlichen Diskussion, nun legt ein "Alter Herr" der Burschenschaft Danubia München nach und hetzt in einer österreichischen Zeitschrift gegen Deutsche mit Migrationshintergrund.

Deutscher Burschentag 2011 in Eisenach. (picture alliance / dpa / Martin Schutt)
Deutscher Burschentag 2011 in Eisenach. (picture alliance / dpa / Martin Schutt)

Kann die Deutsche Burschenschaft "glaubwürdig gegen Umvolkung und Überfremdung auftreten, wenn sie allen Ausländern freien Eintritt einräumt"? Dieser Text klingt wie aus den dunkelsten 30er-Jahren. Er ist aber aktuell aus dem Jahr 2011. Geschrieben von einem sogenannten Alten Herren der Burschenschaft Danubia München. Darin hetzt er gegen Asiaten, die keine Arier seien und in einer Burschenschaft nichts zu suchen hätten. Gemeint ist damit der chinesisch-stämmige Student Kai Ming Au, Mitglied in einer liberaleren Burschenschaft in Mannheim. Und das ist für einige Mitglieder des Dachverbandes Deutsche Burschenschaft offenbar ein Problem. Wie weit rechts steht also die deutsche Burschenschaft - darüber hat Manfred Götzke mit der Politikwissenschaftlerin Aleandra Kurth von der Uni Gießen gesprochen.

Das vollständige Gespräch können Sie mindestens bis zum Januar 2012 in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk