Anhaltender Zollfrieden
Kein Durchbruch bei chinesisch-amerikanischen Handelsgesprächen

Die zweitägigen Handelsgespräche zwischen den USA und China sind in Stockholm ohne einen Durchbruch zu Ende gegangen.

    US-Außenminister Rubio und Chinas Außenminister Wang sitzen sich an einem großen Tisch gemeinsam mit ihren Delegationen gegenüber.
    Bei den chinesisch-amerikanischen Handelsgesprächen gab es keine weitere Einigung. Hier ein Foto des letzten Treffens am 11.07.25. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Mandel Ngan)
    Ziel der Gespräche war es, eine Eskalation des Zollkonflikts zwischen den beiden Ländern zu verhindern. Ohne eine Einigung drohen am 12. August das Wiederinkrafttreten hoher US-Zölle und chinesische Gegenmaßnahmen. Angesichts von Aufschlägen im dreistelligen Prozentbereich käme dies einem gegenseitigen Handelsembargo gleich.
    Der chinesische Chefunterhändler Li sprach sich für eine Verlängerung des Zollfriedens aus. Die US-Seite erklärte, darüber müsse Präsident Trump entscheiden.
    Derzeit erheben die USA 30 Prozent-Zölle auf chinesische Waren, China erhebt 10 Prozent auf US-amerikanische Produkte.
    Aus Sicht von US-Finanzminister Bessent müssen in den Verhandlungen noch technische Details geklärt werden. Die nächste Runde werde vermutlich in 90 Tagen stattfinden.
    Diese Nachricht wurde am 29.07.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.