
Ziel der Gespräche war es, eine Eskalation des Zollkonflikts zwischen den beiden Ländern zu verhindern. Ohne eine Einigung drohen am 12. August das Wiederinkrafttreten hoher US-Zölle und chinesische Gegenmaßnahmen. Angesichts von Aufschlägen im dreistelligen Prozentbereich käme dies einem gegenseitigen Handelsembargo gleich.
Der chinesische Chefunterhändler Li sprach sich für eine Verlängerung des Zollfriedens aus. Die US-Seite erklärte, darüber müsse Präsident Trump entscheiden.
Derzeit erheben die USA 30 Prozent-Zölle auf chinesische Waren, China erhebt 10 Prozent auf US-amerikanische Produkte.
Aus Sicht von US-Finanzminister Bessent müssen in den Verhandlungen noch technische Details geklärt werden. Die nächste Runde werde vermutlich in 90 Tagen stattfinden.
Diese Nachricht wurde am 29.07.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
