Iran-Krieg
Kein Fortschritt bei diplomatischen Bemühungen

Der iranische Außenminister Araghtschi will laut einem Agenturbericht in die pakistanische Hauptstadt zurückkehren, wo Bemühungen um erneute Gespräche mit US-Vertretern über ein Kriegsende laufen.

    Irans Außenminister Abbas Araghtschi, vor ihm ein Mikrofon; er fasst sich mit der linken Hand ans linke Ohr.
    Irans Außenminister Araghtschi (Archivbild). (Tatyana Makeyeva/Pool AFP/dpa)
    Araghtschi werde nach seinem Aufenthalt im Oman erneut nach Islamabad fliegen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Irna. Nach Gesprächen mit pakistanischen Regierungsvertretern war der iranische Außenminister gestern aus Islamabad abgereist. Daraufhin hatte US-Präsident Trump eine Reise seiner Unterhändler zu möglichen neuen Verhandlungen in der pakistanischen Hauptstadt kurzfristig abgesagt. Es ergebe keinen Sinn, 18 Stunden nach Pakistan zu fliegen um "sinnlos herumzureden", sagte Trump dem US-Sender Fox News.
    Schon Anfang der Woche war eine zweite Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran in Pakistan nicht zustande gekommen.
    Diese Nachricht wurde am 26.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.