
Die bisher geltende Regelung, die sogenannte Chatkontrolle, läuft am 3. April ab. Die befristete Ausnahme von europäischen Datenschutzregeln erlaubt es bislang Messengerdiensten wie WhatsApp, Nachrichtenverläufe zu scannen, um Darstellungen von sexuellem Kindesmissbrauch zu finden und zu melden. Von der temporären Regelung machen auch die Tech-Unternehmen Google und Microsoft Gebrauch.
Die EU-Kommission hatte ursprünglich 2022 vorgeschlagen, die Kontrollen verpflichtend zu machen. Dies war auch am Widerstand der Bundesregierung gescheitert.
Diese Nachricht wurde am 16.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
