
Für eine Aussetzung des Abkommens gab es auf einem EU-Außenministertreffen in Luxemburg keine Mehrheit. Unter anderem Spanien und Irland hatten vorgeschlagen, israelischen Firmen Freihandelsvorteile zu streichen - als Reaktion auf den israelischen Siedlungsbau im Westjordanland und die humanitäre Lage im Gazastreifen. Deutschland und andere Staaten votierten dagegen. Außenminister Wadephul sagte, er wolle einen kritischen, aber auch konstruktiven Dialog mit Israel. Man dürfe die Zweistaatenlösung mit den Palästinensern nicht aus den Augen verlieren.
Diese Nachricht wurde am 22.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
