Verteidigungsminister
"Keine Exit-Strategie": Pistorius besorgt über Vorgehen USA und Israels im Iran-Krieg

Bundesverteidigungsminister Pistorius hat sich besorgt über das Vorgehen der USA und Israels im Iran-Krieg geäußert.

    Das Foto zeigt Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Er spricht bei einer Pressekonferenz.
    Iran-Krieg: Verteidigungsminster Pistorius ist dazu bereit, eine Waffenruhe abzusichern. (Britta Pedersen / dpa / Britta Pedersen)
    Pistorius sagte auf einer Pressekonferenz mit seinem australischen Kollegen Marles in Canberra, es gebe kein klares Ziel und - was aus seiner Sicht das Schlimmste sei - keine Strategie für ein Ende des Krieges. Der Konflikt sei schon jetzt eine Katastrophe für die Volkswirtschaften der Welt. Nötig sei eine diplomatische Lösung - und das so schnell wie möglich.
    Pistorius bekräftigte die deutsche Haltung, gegebenenfalls bei der Absicherung einer Waffenruhe zu helfen - insbesondere um den freien Seeverkehr in der Straße von Hormus zu ermöglichen.
    Der Minister hält sich zur Zeit auf einer Reise in der Indopazifik-Region auf.
    Diese Nachricht wurde am 26.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.