Fußball
Keine Hürden von Red Bull mehr: Jürgen Klopp kann neuer Bundestrainer werden

Der Weg für einen Wechsel Jürgen Klopps zum Deutschen Fußball-Bund als nächster Bundestrainer der Nationalmannschaft der Männer ist frei. Er habe eine Einigung mit seinem bisherigen Arbeitgeber Red Bull erzielt, sagte der 59-Jährige bei MagentaTV. Zugleich aber verwies Klopp auf noch nicht beendete Gespräche mit dem DFB.

    Jürgen Klopp ballt eine Hand zur Faust. Er schaut zur Seite. Er trägt ein dunkelblaues T-Shirt und ein Band zur Fußball-Weltmeisterschaft um den Hals.
    Jürgen Klopp wird laut Medienberichten neuer Bundestrainer. (picture alliance / Sipa USA / Icon Sport)
    Er fügte hinzu:"Es ist nichts final, aber die Gespräche liefen und alles geht in die richtige Richtung." Laut übereinstimmenden Medienberichten soll der Vertrag am kommenden Freitag unterschrieben und dann auf einer Pressekonferenz vorgestellt werden. Der 59-Jährige leitet bislang die weltweiten Fußballaktivitäten des Getränkeherstellers Red Bull. Zuletzt hatte es geheißen, Klopp könnte dem Konzern als Berater erhalten bleiben. Eine millionenschwere Ablöse jedenfalls wollte sich der DFB ersparen.
    Klopp hatte bei Red Bull einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Klopp, der frühere Coach von Dortmund und Liverpool, ist der Wunschkandidat des DFB. Er soll auf Julian Nagelsmann folgen, dessen Vertrag nach dem frühen Aus der Nationalmannschaft bei der WM aufgelöst wurde. Klopp soll einen Vertrag über einen WM-Zyklus bis 2030 unterschreiben.
    Der DFB wollte den Verhandlungsstand auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht kommentieren. Eine finale Entscheidung träfen die zuständigen Gremien. Eine mögliche Vereinbarung muss in einer gemeinsamen Sitzung von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung des DFB beschlossen werden.
    Diese Nachricht wurde am 20.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.