
In der Regierungsbefragung im Bundestag hatte die Bundessozialministerin auf eine Frage des AfD-Abgeordneten Springer gesagt, es wandere niemand in unsere Sozialsysteme ein.
Der Landrat des Kreises Nordhausen in Thüringen, Jendricke, sagte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die Aussage sei gemessen an der Realität Unsinn. Zwar hätten Migranten nicht immer die Absicht, nur von Sozialleistungen zu leben, aber man mache es ihnen auch zu leicht, sich in den Sozialleistungen einzurichten. Der Oberbürgermeister von Fürth, Jung, sagte, wer sich so äußere wie Bas, sende die Botschaft, das Problem nicht zu sehen.
Auch der CDU-Politiker Krings widersprach der Aussage der SPD-Vorsitzenden. Man habe es leider zugelassen, dass das Sozialsystem einen echten Anreiz für irreguläre Zuwanderung biete, sagte der Unionsfraktionsvize.
Diese Nachricht wurde am 08.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
