
Der Konzern mit seinem Chatbot "Claude" war von Verteidigungsminister Hegseth als "Sicherheitsrisiko in der Lieferkette" eingestuft worden. Hintergrund ist, dass Anthropic die uneingeschränkte militärische Nutzung seiner Technologie verweigert hatte. Das US-Unternehmen wollte seine KI nicht wie von der Regierung gewünscht für die Massenüberwachung im Inland oder in vollautonomen Waffensystemen einsetzen lassen. Die Einstufung als "Sicherheitsrisiko" vergibt die US-Regierung üblicherweise nur an Unternehmen aus Ländern, die als Gegner betrachtet werden - wie etwa den chinesischen Technologiekonzern Huawei.
Am Wochenende war eine hochrangige Managerin beim KI-Entwickler OpenAI wegen der Zusammenarbeit mit dem Pentagon zurückgetreten. Sie begründete dies damit, dass OpenAI zu schnell und zu ungeprüft der Nutzung seiner KI-Modelle in den geheimen Cloud-Netzwerken des Ministeriums zugestimmt habe.
OpenAI war nach der Absage durch Anthropic beim Pentagon eingestiegen.
OpenAI war nach der Absage durch Anthropic beim Pentagon eingestiegen.
Diese Nachricht wurde am 09.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




