Grok-Trend auf X
KI-generierte Sexbilder: Bundesregierung kündigt schärfere Maßnahmen an

Die Bundesregierung arbeitet an Maßnahmen gegen sexualisierte Bilder, die mit Hilfe Künstlicher Intelligenz angefertigt werden.

    Dr. Stefanie Hubig, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz läuft mit einer Mappe unter dem Arm durch eine Sitzreihe im Deutschen Bundestag
    Justizministerin Stefanie Hubig. (Archivbild) (picture alliance / Flashpic / Jens Krick)
    Hintergrund ist unter anderem der KI-Assistent Grok der US-Plattform X. Es sei fürchterlich, wenn Grok massenhaft anzügliche Bilder von Frauen erzeuge, indem er ihnen etwa ohne jede Einwilligung aufreizende Bikinis anziehe, sagte Justizministerin Hubig der Neuen Osnabrücker Zeitung. Besonders verwerflich sei die Erstellung sexualisierter Bilder von Kindern und Jugendlichen. Das dürfe man nicht hinnehmen. Derzeit arbeite die Koalition am Entwurf für ein digitales Gewaltschutzgesetz. Es sei nötig, Betroffene besser vor solchen KI-Bildmanipulationen zu schützen. Sich gegen Verletzungen von Persönlichkeitsrechten zu wehren, müsse noch einfacher werden, führte die SPD-Politikerin aus. Zudem verwies sie auf Strafrechtsverschärfungen.
    Auf X trendet seit einiger Zeit eine KI-Funktion, die auf Aufforderung von Nutzern Bilder verändert.
    Diese Nachricht wurde am 14.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.