
In den kommenden Wochen wolle OpenAI einen vertraulichen Antrag auf eine Börsenzulassung stellen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Demnach arbeiten die Investmentbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley bereits an einem Börsenprospekt. Zuerst hatte das "Wall Street Journal" über die Pläne berichtet.
Das Start-up war ursprünglich vom aktuellen CEO Altman und US-Milliardär Musk gegründet worden - als gemeinnützige Stiftung. Musk schied später aus dem Projekt aus, versuchte aber, die Führung des KI-Konzerns zu verklagen. Er warf Altman vor, sich mit dem Unternehmen von dessen Gründungsprinzipien entfernt zu haben. Seine Klage wurde mit Hinweis auf eine Verjährung abgewiesen.
Musks Raumfahrtkonzern SpaceX, zu dem auch die KI-Firma xAI gehört, hat mittlerweile die erforderlichen Unterlagen für seinen bevorstehenden Börsengang eingereicht.
Diese Nachricht wurde am 21.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
