Ukraine-Krieg
Kiesewetter fordert Unterstützung bei Rekrutierung von Geflüchteten

Der CDU-Außenpolitiker Kiesewetter hält es für geboten, den Wehrdienstappell der ukrainischen Regierung zu unterstützen.

22.12.2023
    Portrait von Roderich Kiesewetter
    Roderich Kiesewetter, CDU (IMAGO / Bernd Elmenthaler)
    Kiesewetter sagte im Deutschlandfunk, etwa 200.000 wehrfähige Ukrainer seien wegen des russischen Angriffskriegs nach Deutschland geflohen. Man könne es nicht gutheißen, wenn diese Männer sich der Unterstützung ihrer Heimat entzögen. Die Bundesregierung sollte der Ukraine deshalb dabei helfen, sie für den Wehrdienst oder den Heimatschutz zu rekrutieren. Es gehe nicht darum, sie abzuschieben, sagte Kiesewetter, aber man könne ihnen etwa das Bürgergeld kürzen.
    Bundesjustizminister Buschmann erklärte dagegen, es werde niemand zum Kriegsdienst gezwungen. Der FDP-Politiker sagte der Deutschen Presse-Agentur, es sei gut, dass die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland aufgenommen worden seien und hier arbeiten könnten.
    Diese Nachricht wurde am 22.12.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.