
Der Staat sei hier aufgefordert, die Entwicklung kindgerechter Angebote gezielt zu finanzieren und diese über kommerzielle und öffentliche Plattformen sowie über Schulen und Bibliotheken zugänglich zu machen, teilte die Organisation zusammen mit der Fachstelle für Jugendmedienkultur Nordrhein-Westfalen anlässlich des heutigen Weltspieltags mit. Gaming sei ein fester Bestandteil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen, erklärte Bundesgeschäftsführer Hofmann. Kinder müssten Medienkompetenz entwickeln und sich sicher in digitalen Räumen bewegen können. Hofmann warb für eine umfassende Medienbildung, getragen von Eltern, Schule und außerschulischen Angeboten. Ähnlich äußerte sich Bundesforschungsministerin Bär als Schirmherrin des Aktionstags. Zudem gehe es ihr um die Attraktivität des deutschen Standorts für die Entwicklung unterhaltsamer und zugleich pädagogisch wertvoller Spiele, führte die CSU-Politikerin aus.
Der Weltspieltag steht unter dem Motto "Spielen verbindet - auch digital!". Er wird deutschlandweit zum 19. Mal ausgerichtet.
Diese Nachricht wurde am 11.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
