Verwaltungsgericht Karlsruhe
Klage von Sellner stattgegeben

Der österreichische Rechtsextremist Sellner hat sich vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe mit einer Klage erfolgreich gegen ein Aufenthaltsverbot gewehrt.

    Martin Sellner steht vor Publikum und blickt argwöhnisch nach links.
    Der österreichische Rechtsextremist Martin Sellner (Archivbild) (imago/photonews.at)
    Ihm hatte eine Gemeinde im baden-württembergischen Enzkreis im August 2024 untersagt, dort eine Lesung zu halten. Vom Verwaltungsgericht hieß es nun, es seien damals keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür genannt worden, dass eine strafrechtlich relevante Äußerung des Mannes zu befürchten gewesen sei.
    Sellner gilt als Führungsfigur der als rechtsextremistisch eingestuften Identitären Bewegung. Er ist unter anderem für ein sogenanntes Remigrationskonzept bekannt.
    Diese Nachricht wurde am 10.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.