Donnerstag, 09. Dezember 2021

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KlavierrecitalProkofjew bis Ravel

Ein individuell zusammengestelltes und kleinteiliges Programm hat die junge deutsche Pianistin Jamina Gerl beim Klavier-Festival Ruhr 2018 präsentiert. Sie zeigt, dass sie nicht nur die Noten einwandfrei beherrscht, sondern dass ihr die Kontexte und Hintergründe genauso wichtig sind.

Am Mikrofon: Susann El Kassar | 17.02.2019

Eine Frau trägt ein weißes Kleid und blickt in die Ferne.
Die junge Pianistin Jamina Gerl (Stefan Häusler)
Klavier-Festival Ruhr 2018
Camille Saint-Saëns
Album, op. 72
Gabriel Fauré
Nocturne in es-Moll, op. 33/1
Maurice Ravel
Jeux d'Eau
Claude Debussy
L'isle joyeuse
Frédéric Chopin
Nocturne in c-Moll, op. 48/1
Franz Liszt
Ballade Nr. 2 in h-moll S 171 "Hero und Leander"
Emmanuel Chabrier
Bourrée fantasque
Dimitri Schostakowitsch
Drei fantastische Tänze op. 5
Sergej Prokofjew
Sonate Nr. 1 in f-Moll op. 1
Aufnahme vom 3.5.2018 aus der Alten Lohnhalle, Bochum-Wattenscheid
Der Intendant des Klavier-Festival Ruhr war durch die Debüt-CD ,Wanderer' auf die junge deutsche Pianistin Jamina Gerl aufmerksam geworden. Er war beeindruckt von dem klug konzipierten und musikalisch durchdachten Programm der CD. Für ihr Konzert in Bochum entschied sie sich für ein kleinteiliges Programm, das einerseits an das Motto "Frankreich" des Klavier-Festivals anknüpfte, aber auch den Bogen zu Liszt, Schostakowitsch und Prokofjew schlug.