Bildung
Klimaanlagen sorgen für bessere Mathe-Noten

Bei Hitze lässt sich in gekühlten Räumen einfach besser lernen, in der Schule, aber auch zu Hause - und das zeigt sich auch an den Noten.

    Ein Schüler der Kantonsschule Glarus schreibt eine Prüfung.
    In gekühlter Umgebung lernt es sich leichter. (picture alliance / KEYSTONE / GAETAN BALLY)
    Das verdeutlicht eine neue Studie im Fachmagazin Energy Research & Social Science. Forscher haben dafür Daten von Pisa-Studien aus 21 Ländern verglichen. Das Ergebnis: Kinder, die zu Hause eine Klimaanlage hatten, schnitten in Mathematik deutlich besser ab, als Kinder ohne Zugang zu gekühlten Räumen. Die Forschenden sagen, dass Kinder bei Hitze mit Klimaanlage besser schlafen und besser lernen. Besonders deutlich scheint der Zusammenhang in den heißesten Ländern wie Singapur oder Malaysia. Ob die Familien eine Klimaanlage besaßen, hing meist vom Bildungsgrad und Einkommen der Eltern ab. Die Fachleute weisen darauf hin, dass sich auch in Deutschland ärmere Familien eher keine Klimaanlagen leisten können. Damit wären die Kinder aus diesen Familien aus einem weiteren Grund auf ihrem Bildungsweg benachteiligt.
    Diese Nachricht wurde am 31.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.