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KlimaschutzWie die Bundesländer gegen Waldschäden vorgehen wollen

Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr? Das war einmal. Inzwischen haben Stürme, Dürre und Borkenkäfer über 100 000 ha deutschen Wald zerstört: Fichten, Kiefern, Buchen und Eichen, die eigentlich als CO2-Speicher das Klima schützen, sind Opfer des Klimawandels geworden.

Eine Sendung von Dörte Hinrichs | 04.09.2019

Trockene Kiefern in Brandenburg
Dürre im Wald - keine Seltenheit mehr und eine Folge des Klimawandels (picture alliance)
Förster haben den Klimanotstand für den Wald ausgerufen.
Es gibt viel zu tun: Der Wald muss z.B. mit klimarobusteren Bäumen aufgeforstet und das Forstpersonal aufgestockt werden. In Sachsen trafen sich kürzlich Forstminister und verabschiedeten die "Moritzburger Erklärung", noch in diesem Monat folgt ein nationaler Waldgipfel.
Wie sieht ein nachhaltiger Waldumbau aus und was kostet er? Welche Unterstützung brauchen Waldbesitzer? Und wie kann der Wald als Klimaretter, Lebensraum und Erholungsort selbst gerettet werden? Darüber diskutieren wir mit Expert*innen und gerne auch mit Ihnen.
Gesprächsgäste:
  • Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen
  • Thomas Schmidt, Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft in Sachsen
  • László Máraz, stellv. Sprecher des Bundesarbeitskreises Wald des BUND
  • Ulrich Dohle, Bundesvorsitzender Bund Deutscher Forstleute (BDF)
  • Thomas Weber, Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes Brandenburg und Direktor des Stadtforstes Fürstenwalde
Rufen Sie uns an unter 00800 44 64 44 64 oder schreiben Sie eine Mail an: laenderzeit@deutschlandfunk.de.