
Eine internationale Forschungsgruppe am Universitätsklinikum Heidelberg hat die Zeiträume 2015 bis 2024 und 1991 bis 2000 miteinander verglichen. In fast allen untersuchten Regionen stieg die Zahl der hitzebedingten Todesfälle an, heißt es in der Fachzeitschrift "Lancet". Im Durchschnitt betrug der jährliche Anstieg 52 Todesfälle pro Million Einwohner. In Teilen Spaniens, in Italien, Griechenland und Bulgarien waren es mehr als 120.
Die Forscher machen dafür den durch die Nutzung fossiler Brennstoffe angetriebenen Klimawandel verantwortlich. Die Zahl der Tage mit Gesundheitswarnungen vor extremer Hitze habe sich in den untersuchten Zeiträumen im europäischen Durchschnitt um 318 Prozent erhöht.
Diese Nachricht wurde am 22.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
