
Die Untersuchung zeigt, dass dieser Effekt seit dem Jahr 2000 deutlich stärker ausfällt als in den dreieinhalb Millionen Jahren zuvor. Ursache für die längeren Tage ist demnach, dass durch den Klimawandel schmelzendes Polareis Richtung Äquator umverteilt wird und dadurch mehr Masse in Äquatornähe die Rotation der Erde leicht bremst. Dieser Prozess verstärkt den Fachleuten zufolge die ohnehin vorhandene Bremswirkung des Mondes. Das könnte vor allem Auswirkungen auf die Raumfahrt haben, wo Berechnungen zur Erdrotation eventuell enger an tatsächliche Messwerte angepasst werden müssten.
Diese Nachricht wurde am 14.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
