
Er sagte den Fernsehsendern RTL und n-tv, das müsse man vernünftig gestalten. Klingbeil betonte, er wolle auch nicht, dass Menschen sich krank zur Arbeit schleppten. Ärzte müssten vernünftig ihren Job machen können. Es komme jetzt auf die Gesetzgebung an.
Bundeskanzler Merz verteidigte die Pläne im ARD-Fernsehen. Er sagte, man müsse die hohen Krankenstände herunterbringen. Unternehmen könnten aber von der Regel abweichen und eigene Vereinbarungen treffen.
Die Spitzen der schwarz-roten Koalition hatten vereinbart, die Möglichkeit zu telefonischen Krankschreibungen abzuschaffen. Außerdem soll die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bereits am ersten Krankheitstag nötig sein.
Der Vorsitzende des Hausärzteverbandes, Blumenthal-Beier, kritisierte, auf die Praxen komme eine riesige Bürokratiewelle zu, die kaum zu bewältigen sein werde.
Diese Nachricht wurde am 03.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
