Vertragsabschlüsse
Klingbeil und Schwesig fordern Verbesserungen für Krebsüberlebende

Die SPD-Politiker Klingbeil und Schwesig fordern, dass Menschen mit einer überwundenen Krebserkrankung diese nicht mehr jahrelang etwa bei Vertragsabschlüssen angeben müssen.

    Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, und Lars Klingbeil, Bundesminister der Finanzen
    Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, und Lars Klingbeil, Bundesminister der Finanzen (Carsten Koall / dpa )
    Klingbeil sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, es dürfe nicht sein, dass eine überstandene Krebserkrankung Menschen ein Leben lang begleite und sie bei Versicherungen, Krediten oder im Berufsleben benachteilige. Schwesig erklärte, in Deutschland lebten 5,5 Millionen Menschen, die eine Krebserkrankung überstanden hätten. Sie hätten ein Recht darauf, wieder ganz normal Pläne zu machen - etwa ein Haus zu kaufen oder eine Familie zu gründen. Dafür brauche man ein Gesetz, freiwillige Zusagen reichten nicht.
    Bei Klingbeil war 2014 Zungenkrebs festgestellt worden. Schwesig machte 2019 eine Brustkrebserkrankung öffentlich.
    Diese Nachricht wurde am 26.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.