IWF-Tagung
Klingbeil warnt vor konjunkturellen Folgen des Iran-Kriegs

Bundesfinanzminister Klingbeil hat vor den Folgen des Iran-Kriegs für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland gewarnt.

    Porträtaufnahme von Lars Klingbeil (SPD) vor unscharfem Hintergrund
    Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) vor der IWF-Frühjahrstagung in Washington, D.C. (picture alliance / dpa / Sebastian Gollnow)
    Dieser Krieg habe eine massive Auswirkung auf Wachstum und wirtschaftliche Stärke, sagte der SPD-Vorsitzende am Rande der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank in Washington. Man erlebe einen erheblichen Dämpfer in den Anstrengungen, das wirtschaftliche Wachstum anzukurbeln. Die Finanzminister und Zentralbankpräsidenten der G7-Staaten erklärten in Washington in einer gemeinsamen Stellungnahme, es sei dringend notwendig, die globalen wirtschaftlichen Kosten des Konflikts im Nahen Osten zu begrenzen. Klingbeil verwies auch darauf, dass die russische Wirtschaft Gewinn aus der gegenwärtigen Energiekrise ziehe. Moskau dürfe nicht vom Iran-Krieg profitieren.
    Diese Nachricht wurde am 17.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.