Auswertung der Deutschen Krankenhausgesellschaft
Kliniken kommen bei elektronischer Patientenakte nur schleppend voran

Die Einführung der elektronischen Patientenakte in den deutschen Krankenhäusern kommt trotz gesetzlicher Fristen nur schleppend voran.

    Ein Arzt deutet auf einen Computerbildschirm, auf dem diverse Gesundheitswerte angezeigt werden
    500 Krankenhäuser wurden befragt, wie der Stand bei der elektronischen Patientenakte ist. (picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild/ Jens Kalaene)
    Erst 26 Prozent der deutschen Krankenhäuser können die digitale Akte im gesamten Klinikbereich einsetzen, heißt es in einer Auswertung der Deutschen Krankenhausgesellschaft, aus der die "Augsburger Allgemeine" zitiert. Bis zum Sommer erwarten demnach 57 Prozent der an der Umfrage beteiligten Kliniken, bereit für den Einsatz zu sein. 19 Prozent rechnen damit, dass eine Einführung in allen Stationen nicht vor Ende des Jahres gelingen wird. Die Umsetzung der elektronischen Patientenakte ist seit Oktober 2025 gesetzlich verpflichtend. Die Kliniken machten zu ehrgeizige Zeitpläne der Politik sowie Softwareprobleme für die Verzögerung verantwortlich. An der Umfrage nahmen bundesweit 500 Krankenhäuser teil.
    Diese Nachricht wurde am 25.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.