Ukraine
Klöckner bekräftigt vor dem Parlament in Kiew anhaltende Unterstützung

Bundestagspräsidentin Klöckner hat bei einem Besuch in der Ukraine die Unterstützung Deutschlands bekräftigt.

    Julia Klöckner (CDU), Bundestagspräsidentin, kommt mit dem Sonderzug auf dem Bahnhof der ukrainischen Hauptstadt an und wird vom Parlamentspräsidenten der Ukraine, Ruslan Stefantschuk, begrüßt.
    Bundestagstagspräsidentin Klöckner reist in die Ukraine. (picture alliance/dpa/Sina Schuldt)
    Kein Land dürfe an Krieg und Teilung zugrunde gehen, sagte Klöckner im Parlament in Kiew. Und keine Demokratie dürfe sich daran gewöhnen, dass ein Nachbarstaat ihr Existenzrecht bestreite. Jeder Sitzungstag in der Rada sei daher eine Botschaft auch an den russischen Präsidenten, der für Freiheit und Demokratie nur Verachtung übrig habe: Die Ukraine lasse sich ihre politische Freiheit nicht nehmen.
    Klöckner hielt als erste Vertreterin Deutschlands eine Rede vor dem ukrainischen Parlament. Der Besuch erfolgte auf Einladung des ukrainischen Parlamentspräsidenten Stefantschuk. Nach ihrer Rede will Klöckner unter anderem mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj zusammenkommen.
    Diese Nachricht wurde am 11.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.