
Die CDU-Politikerin sagte der "Welt am Sonntag", es könne nicht sein, dass das Parlament nur noch als Bühne für das nächste Tiktok-Video missbraucht werde und statt der Kolleginnen und Kollegen im Saal die eigenen Follower begrüßt würden. Klöckner betonte, das Bundestagsplenum sei das Schaufenster parlamentarischer Arbeit und keine Influencer-Agentur oder Klick-Ökonomie. Deshalb gehe das Bundestagspräsidium in solchen Fällen immer dazwischen.
Die CDU-Politikerin räumte ein, dass durch die Online-Netzwerke ein starker Druck auf den Abgeordneten laste. Akzeptanz entstehe aber nicht durch Zuspitzung und Lautstärke, sondern durch Verlässlichkeit und Ernsthaftigkeit, so Klöckner.
Diese Nachricht wurde am 11.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
