
Klöckner sagte vor Journalisten, solidarisch mit Israel zu sein, schließe eine kritische Begleitung unter Freunden nicht aus. Die CDU-Politikerin betonte das Recht Israels auf Selbstverteidigung, gerade nach dem Überfall der terroristischen Hamas am 7. Oktober 2023. Sie wies aber auch auf die Not der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen hin und mahnte Handeln an. Humanitäre Hilfe sei kein politisches Zugeständnis, sondern moralische Pflicht. Diese humanitäre Situation zu benennen, sei keine Täter-Opfer-Umkehr. Zudem sprach sie sich gegen eine mögliche Wiedereinführung der Todesstrafe in Israel aus.
Zuvor hatte Klöckner die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besucht. Dort legte sie in Erinnerung an die Opfer einen Kranz und einen Stein nieder. Die Bundestagspräsidentin folgte mit ihrer Reise einer Einladung des israelischen Parlamentspräsidenten Ohana.
Diese Nachricht wurde am 11.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
