
Dort legte sie in Erinnerung an die Opfer einen Kranz und einen Stein nieder. Die CDU-Politikerin wurde vom Präsidenten des israelischen Parlaments, Ohana, begleitet. Nach einem Gespräch mit ihm äußerte sich Klöckner kritisch zu Überlegungen der israelischen Regierung, die Todesstrafe wieder einzuführen. Die Errungenschaft, auf staatliche Hinrichtungen zu verzichten, sollte man nicht aufs Spiel setzen, betonte die Bundestagspräsidentin in Jerusalem. Die Todesstrafe sei nicht mit dem Schutz der Menschenwürde vereinbar. Ein Staat dürfe nicht Rache nehmen.
Klöckner will in Israel zudem über die bilateralen Beziehungen, die Lage in der Region und über die Cyber-Sicherheit zum Schutz der Parlamente sprechen.
Diese Nachricht wurde am 11.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
