
Dass die Festspielleitung ihm an dieser hochsymbolischen Stelle eine Bühne erst anbiete und dann unter fadenscheinigem Vorwand wieder entziehe, sei würdelos. Damit habe die Leitung eine Gelegenheit zur Aufarbeitung ihrer eigenen NS-Vergangenheit verpasst und diese auch für die Zukunft erheblich erschwert.
Friedman sollte bei den 150. Bayreuther Festspielen über Antisemitismus, den Komponisten Richard Wagner und den Umgang mit der Nazi-Vergangenheit der Festspiele sprechen. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" wurde die Veranstaltung mit dem Verweis auf "Sicherheitsbedenken" auf unbestimmte Zeit verschoben.
Diese Nachricht wurde am 18.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
