
Agenturberichten zufolge einigte sich die Bundesregierung auf den entsprechenden Gesetzentwurf, der morgen vom Kabinett verabschiedet werden soll. Kommendes Jahr würden demnach 16,3 Milliarden Euro eingespart. Gesundheitsministerin Warken wollte ursprünglich mehr als 19 Milliarden einsparen. Die Koalition verständigte sich auf Ausgabenbegrenzungen bei Arztpraxen, Kliniken und der Pharmabranche - aber auch auf höhere Zuzahlungen für Medikamente und Einschränkungen der Mitversicherung von Ehepartnern. Zudem wollen Union und SPD den Berichten zufolge die Beitragsbemessungsgrenze anheben, und die Finanzierung der Gesundheitsversorgung von Bürgergeldbeziehern abändern. Dafür sollen nächstes Jahr 250 Millionen Euro aus dem Bundesetat bereitgestellt werden.
Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
