Heizungsgesetz
Koalition vereinbart Kostenbremse für Mieter

Die Bundesregierung hat sich bei der geplanten Reform des sogenannten Heizungsgesetzes geeinigt.

    Auf dem Tisch liegt ein Mietvertrag für eine Mietswohnung und die Schlüssel für die Wohnungstüren.
    Mieter sollen vor zu hohen Mieten geschützt werden. (imago images / K. Schmitt)
    Demnach wollen Union und SPD unter anderem Mieter vor zu hohen Kosten schützen. Für Vermieter werde es beim Einbau einer neuen Heizung Wahlfreiheit geben, sagte Bundesjustizministerin Hubig. Bei neuen fossilen Heizungen müssten sich Vermieter dann aber an laufenden Heizkosten beteiligen. Sie hätten die Hälfte der Netzentgelte, des CO2-Preises und der Kosten für biogene Kraftstoffe zu tragen.
    Union und SPD hatten bereits im Februar Eckpunkte für das neue Heizungsgesetz vorgelegt. Mit der Reform soll der Einbau von Gas- und Ölheizungen weiter möglich sein, wenn ab 2029 anteilig klimafreundliche Brennstoffe genutzt werden. Umstritten waren noch Regelungen zum Mieterschutz, unter anderem wegen Warnungen vor erhöhten Nebenkosten. Nach Angaben von Hubig soll das Gesetz in diesem Jahr beschlossen werden.
    Diese Nachricht wurde am 30.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.