Heizungsgesetz
Koalition vereinbart Kostenbremse für Mieter

Die Bundesregierung hat sich bei der geplanten Reform des sogenannten Heizungsgesetzes geeinigt.

    Auf dem Tisch liegt ein Mietvertrag für eine Mietswohnung und die Schlüssel für die Wohnungstüren.
    Mieter sollen vor zu hohen Mieten geschützt werden. (imago images / K. Schmitt)
    Demnach wollen Union und SPD unter anderem Mieter vor zu hohen Kosten schützen. Für Vermieter werde es beim Einbau einer neuen Heizung Wahlfreiheit geben, sagte Bundesjustizministerin Hubig. Werde in einem bestehenden Wohngebäude eine Heizung eingebaut, die mit Gas oder Heizöl betrieben wird, müssten Vermieter die Hälfte der Netzentgelte, des CO2-Preises und der Kosten für biogene Kraftstoffe tragen.
    Der Eigentümerverband Haus & Grund warnte, der Immobilienbestand werde sich wegen der Zusatzkosten verschlechtern. Der Mieterbund begrüßte die Einigung, bezeichnete sie aber als unzureichend.
    Union und SPD hatten im Februar Eckpunkte für das neue Heizungsgesetz vorgelegt. Nach Angaben von Hubig soll es noch in diesem Jahr beschlossen werden.
    Diese Nachricht wurde am 30.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.