Heizungsgesetz
Koalition vereinbart Kostenbremse für Mieter

Die Bundesregierung hat sich bei der geplanten Reform des sogenannten Heizungsgesetzes geeinigt.

    Eine Frau regelt in der kalten Jahreszeit zu Hause die Heizung am Thermostat.
    Vermieter dürfen sich künftig bei einem Neueinbau von Heizungen wieder für eine Öl- und Gasheizung entscheiden. (picture alliance / Zoonar / Dmitrii Marchenko)
    Union und SPD wollen unter anderem Mieter vor zu hohen Kosten schützen. Für Vermieter werde es beim Einbau einer neuen Heizung Wahlfreiheit geben, sagte Bundesjustizministerin Hubig. Werde in einem bestehenden Wohngebäude eine Heizung eingebaut, die mit Gas oder Heizöl betrieben wird, müssten Vermieter die Hälfte der Netzentgelte, des CO2-Preises und der Kosten für biogene Kraftstoffe tragen.
    Die Geschäftsführerin der Umwelthilfe, Metz, sagte dem Deutschlandfunk, die Kosten für den fossilen Brennstoff würden weiterhin von den Mietern alleine getragen. Die neue Regelung entlaste Mieter daher nicht umfassend. Metz sprach von einer - so wörtlich - "politischen Beruhigungspille".
    Sie können das Interview im Anschluss an die Nachrichten in der Sendung "Das war der Tag" hören.
    Diese Nachricht wurde am 30.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.