Iran-Krieg
Koalitionspolitiker fordern schnelle Maßnahmen gegen hohe Spritpreise

Die Debatte über mögliche Maßnahmen gegen hohe Spritpreise geht weiter.

    Spritpreis-Tafel einer Aral-Tankstelle
    Die Spritpreise sind auf Rekordhöhe gestiegen. (picture alliance / Rene Traut Fotografie / Rene Traut)
    Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Zorn sagte der Deutschen Presse-Agentur, angesichts der anhaltenden Krise seien weitere Schritte notwendig, möglichst in diesem Monat. Unionsfraktionsvize Müller plädierte dafür, dass der Staat zusätzliche Steuereinnahmen an die Bürger zurückgibt. Eine mögliche Entlastung über die Kfz-Steuer müsse nicht nur schnell, sondern zielgenau wirken, um Haushalte und Wirtschaft nachhaltig zu entlasten. Zorn und Müller leiten eine von den Koalitionsfraktionen eingesetzte Taskforce zu den hohen Energiepreisen infolge des Iran-Krieges.
    Die Wirtschaftsweise Grimm schlug die Einführung eines Tempolimits vor. Das wäre kein Schaden, sondern ein kluges Signal, damit die Menschen die Situation ernst nähmen, sagte sie der "Rheinischen Post" aus Düsseldorf. Andere derzeit diskutierte Maßnahmen wie Tankrabatte oder Preisdeckel wies Grimm zurück.
    Der Dieselpreis in Deutschland war gestern auf einen Rekordstand gestiegen.
    Diese Nachricht wurde am 03.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.