
Für Gottesdienstbesucher und Betende sowie Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins bleibt der Dom demnach kostenfrei. Ebenso gratis soll der Zugang zu Opferlichtern und zum stillen Gebet in bestimmten Bereichen bleiben.
Touristen machen Nach Angaben von Dompropst Assmann 99 Prozent der Dom-Besucher aus. Wie hoch die sogenannte "Besichtigungsgebühr" für touristische Besucher sein wird und wie Kontrollen ablaufen, hat das Domkapitel noch nicht mitgeteilt.
Eine Klausurtagung Anfang der Woche habe sich mit der Entwicklung der Wirtschaftslage des Doms befasst und ergeben, dass die gestiegenen Kosten ohne den Eintritt nicht mehr zu stemmen seien. Seit 2019 habe es sechs Jahre in Folge ein Minus gegeben. Die habe man noch mit Rücklagen auffangen können. Nun seien die Reserven des Kölner Doms aber aufgebraucht.
Zuvor war der große Innenraum des Doms stets kostenlos, Eintritt wurde aber bereits für die Schatzkammer oder auch den Aufstieg zur Aussichtsplattform verlangt. Deutschlands berühmteste Kirche besuchen jedes Jahr rund sechs Millionen Menschen.
Diese Nachricht wurde am 05.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
