SymposiumKölner Kongress 2026: Freiräume - erkennen, nutzen, verteidigen
27.03.2026 18:00 Uhr, Köln
Deutschlandradio Funkhaus, Raderberggürtel 40

Das vollständige Programm veröffentlichen wir in Kürze.
Eine Anmeldung ist hier bereits jetzt möglich.
Einlass: 17.00 Uhr
Ende: ca. 22.00 Uhr
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Einlass: 17.00 Uhr
Ende: ca. 22.00 Uhr
Ob im privaten Lebensumfeld oder der politischen und gesellschaftlichen Realität: Die Herausforderungen wachsen, und die Freiräume schwinden! So jedenfalls scheint es in Zeiten, in denen autoritäre Herrschaftsformen die Demokratie bedrohen, Verteidigungshaushalte wichtiger sind als Kulturausgaben, KI die Arbeitswelt umkrempelt und die Künste unter Gesinnungsverdacht stehen.
Wissenschaftliche, künstlerische, mediale und selbst ökonomische Freiräume sind kein Luxus. Wo sie fehlen, wird Leben funktional und Denken defensiv. Mehr denn je kommt es darauf an, wie wir in den Medien von der Wirklichkeit, aber auch den Möglichkeiten gelingenden Lebens erzählen. Denn Freiräume sind konstitutiver Bestandteil einer pluralistischen Demokratie – und eine Zumutung für Politiken, die diese autoritär einhegen oder libertär aushöhlen wollen.
Beim diesjährigen Kölner Kongress zum Erzählen in den Medien werden die Freiräume ausgelotet von Jürgen Kaube, Solmaz Khorsand, Claus Leggewie, Claudia Emmert, Frauke Rostalski, Mathias Greffrath, das Syndikat Gefährliche Liebschaften, Oliver Schütte und vielen anderen.
An beiden Kongresstagen finden im Kammermusiksaal künstlerische Produktionen statt, am 27. März das Live-Feature "Making of Menschheit" von Philine Velhagen und Felizitas Stilleke. Und am 28. März gelangt die Bühnenperformance "Die Ästhetik des Widerstands – Variationen zu Peter Weiss" von Fabian Saul zur Aufführung.
Die gesamte Veranstaltung, die mit Kunstinstallationen von Mitgliedern der KHM begleitet wird, steht dem interessierten Publikum bei freiem Eintritt offen.
Änderungen vorbehalten