
In Zeiten großer Unsicherheiten und Konflikte in der Welt, sei diese Partnerschaft wichtiger denn je, sagte Charles. Auch wenn es Differenzen gebe, stehe man geschlossen gegenüber der Verpflichtung, die Demokratie zu verteidigen. Die Herausforderungen seien zu groß, als dass eine Nation sie alleine bewältigen könne. In diesem Zusammenhang sprach der britische König auch die Verteidigungspolitik beider Länder an. Diese sei fest miteinander verbunden, betonte Charles.
Es war der erste Auftritt eines britischen Staatsoberhaupts vor den Abgeordneten seit einer Rede seiner Mutter Königin Elisabeth II. im Jahr 1991. Charles hatte zuvor im Weißen Haus ein Gespräch mit Präsident Trump geführt.
Ziel der viertägigen Reise des britischen Königs in die Vereinigten Staaten ist die Festigung der Allianz zwischen London und Washington. Der Besuch findet vor dem Hintergrund politischer Spannungen statt. Die USA hatten die mangelnde britische Unterstützung im Krieg gegen den Iran kritisiert. Zudem gibt es Streit über US-Handelszölle und den künftigen Status der Falklandinseln.
Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
