Washington
König Charles spricht vor dem US-Kongress

Der britische König Charles III. hat in einer Rede vor dem US-Kongress die Bedeutung von Partnerschaft und Zusammenarbeit hervorgehoben.

    König Charles spricht im US-Kongress. Hinter ihm Speaker Mike Johnson und Vize-Präsident Vance. Königin Camilla sitzt daneben.
    König Charles im US-Kongress (IMAGO / UPI Photo / IMAGO / BONNIE CASH)
    In seiner Rede warnte Charles eindringlich vor Isolationismus - was als ⁠Anspielung auf Trumps "America First"-Politik gewertet wurde. Er betonte zudem ⁠die Wichtigkeit der Nato und der anhaltenden US-Hilfe ‌für die Ukraine. Mit Verweis auf die Magna Carta und die amerikanische Bill of Rights erklärte Charles, die Exekutivgewalt unterliege "Kontrollen und Gegengewichten".
    Es war der erste Auftritt eines britischen Staatsoberhaupts vor den Abgeordneten seit einer Rede seiner Mutter, Königin Elisabeth II., im Jahr 1991. Charles hatte zuvor im Weißen Haus ein Gespräch mit Präsident Trump geführt. Der Besuch findet vor dem Hintergrund politischer Spannungen statt. Die USA hatten die mangelnde britische Unterstützung im Krieg gegen den Iran kritisiert. Zudem gibt es Streit über US-Handelszölle und den künftigen Status der Falklandinseln.
    Diese Nachricht wurde am 29.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.