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Spanien
König Felipe beendet Gespräche zur Regierungsbildung

Der spanische König Felipe beendet heute seine Beratungen mit den Chefs der politischen Parteien über die Bildung einer neuen Regierung. 

    Zu sehen sind Spaniens derzeitiger Minsterpräsident Sanchez, links und der konservative Oppositionsführer Feijóo in einem Fernsehstudio.
    Kontrahenten: Spaniens derzeitiger Minsterpräsident Sanchez, links, und der konservative Oppositionsführer Feijóo. (AFP / PIERRE-PHILIPPE MARCOU)
    Dazu wird er am Nachmittag den geschäftsführenden Ministerpräsidenten Sánchez und Oppositionsführer Feijóo empfangen. Anschließend könnte Felipe einen der beiden Politiker mit der Regierungsbildung beauftragen. Allerdings ist diese Entscheidung noch offen, denn weder Sánchez noch Feijóo haben derzeit genügend Unterstützung anderer Parteien, um eine Mehrheit im Parlament zu bilden.
    Dem Sozialisten Sánchez könnte die Kandidatur nur gelingen, wenn er die Unterstützung der katalanischen Unabhängigkeitspartei erhält. Diese fordert aber weiterhin ein Referendum zur Abspaltung von Spanien, was Sánchez ablehnen dürfte. Sollte keine Regierungsbildung gelingen, müsste in Spanien zum Jahresende oder Anfang 2024 erneut gewählt werden.
    Diese Nachricht wurde am 22.08.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.