
Es handele sich um mehr als acht Tonnen der Droge mit geschätztem Straßenverkaufswert von rund einer halben Milliarde Euro, teilten die Staatsanwaltschaft Aurich und die Generalzolldirektion in Köln mit. Das Kokain habe sich in einem Seecontainer aus Westafrika befunden, der laut Frachtpapieren mit Kakaobohnen beladen und für Spanien bestimmt gewesen sei. Die Drogen wurden demnach bereits am 9. Februar im Jade-Weser-Port entdeckt. Aus ermittlungstaktischen Gründen habe man den Fund aber zunächst geheim gehalten. Dadurch hätten Mitte Mai zwei Verdächtige durch spanische Behörden festgenommen werden können. Einer sei Geschäftsführer eines Importunternehmens.
Bundesfinanzminister Klingbeil würdigte den Ermittlungserfolg. Zudem kündigte er an, dem Kabinett in Kürze ein Gesetzentwurf vorzulegen, um dem Zoll neue technische und rechtliche Instrumente für den Kampf gegen die Organisierte Kriminalität zu geben.
Diese Nachricht wurde am 04.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
