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Nach Gewaltausbruch
Kolumbianische Regierung bricht Friedensverhandlungen mit ELN ab

Nach heftigen Kämpfen im Nordwesten von Kolumbien hat die Regierung des Landes die Friedensverhandlungen mit der linken Guerillaorganisation ELN vorerst abgebrochen.

    Kämpfer der ELN-Guerilla
    Kämpfer der ELN-Guerilla (Archivbild) (dpa/picture alliance)
    Zuvor waren bei Auseinandersetzungen zwischen der ELN und einer Splittergruppe der Farc-Rebellen in der Region Catatumbo mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen. Die ELN hat rund 5.000 Kämpfer unter Waffen und ist in Entführungen, Drogenhandel und Schutzgelderpressung verwickelt. Die kolumbianische Regierung führt seit Jahren Friedensgespräche mit der Guerillaorganisation.
    Diese Nachricht wurde am 17.01.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.