Klimakrise
Kolumbien beschwört bei Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Energien neue Allianzen

Bei der ersten internationalen Konferenz zur Abkehr von fossilen Brennstoffen hat das Gastgeberland Kolumbien zu neuen Allianzen aufgerufen.

    Ministerin Vélez Torres spricht auf einer Veranstaltung der Konferenz. Sie gestikuliert mit einer Hand und schaut ernst an der Kamera vorbei. Im Hintergrund ist ein Plakat mit dem Logo der Konferenz zu sehen.
    Etwa 50 Staaten beraten in Kolumbien über den Ausstieg aus fossilien Energien. Die kolumbianische Umweltministerin Vélez Torres will neue Allianzen für den globalen Klimaschutz vorantreiben. (AFP / RAUL ARBOLEDA)
    Die kolumbianische Umweltministerin Vélez Torres sagte, Länder, die Willens seien, den Ausstieg aus fossilen Energien zu beschleunigen, stellten eine neue Macht dar.
    Das internationale Treffen hatte am vergangenen Freitag in der kolumbianischen Hafenstadt Santa Marta begonnen. Zunächst waren Vertreter der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft und der Wirtschaft zusammengekommen. Ab morgen werden zwei Tage lang auch Minister und andere Regierungsvertreter über die Abkehr von Kohle, Öl und Gas beraten. Mehr als 50 Staaten nehmen teil, darunter auch Deutschland. Die größten Verursacher von Treibhausgasen, die USA und China, nehmen nicht teil.
    Diese Nachricht wurde am 27.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.