KEF
Kommission empfiehlt Rundfunkbeitrag von 18,64 Euro ab 2027

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten - KEF - hat ihre Beitragsempfehlung reduziert.

    Ein Rotstift liegt auf einem Kontoauszug mit der Lastschrift für den Rundfunkbeitrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ARD, ZDF und Deutschlandradio
    Die KEF empfiehlt eine Erhöhung des Rundfunkbeitrages. (imago / Chromorange / Wolfgang Filser)
    Sie schlägt ab 2027 einen monatlichen Rundfunkbeitrag von 18,64 Euro pro Haushalt vor, wie aus einem Bericht an die Bundesländer hervorgeht. Das sind 30 Cent weniger als die KEF vor zwei Jahren vorgeschlagen hatte. Als Gründe führt die Kommission unter anderem an, dass die Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag sowie die Finanzerträge der öffentlich-rechtlichen Sender höher ausgefallen seien als damals geschätzt. Außerdem hätten ARD und ZDF Investitionen verschoben und daher mehr Eigenmittel zur Verfügung.
    Aktuell liegt der Rundfunkbeitrag bei 18 Euro und 36 Cent pro Monat. Er sollte laut KEF bereits im Januar 2025 steigen. Weil nicht alle Bundesländer zustimmten, wurde die Empfehlung aber nicht umgesetzt. ARD und ZDF haben deshalb beim Bundesverfassungsgericht Klage eingereicht. Die Entscheidung in Karlsruhe steht noch aus.
    Diese Nachricht wurde am 20.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.