
Sie schlägt ab 2027 einen monatlichen Rundfunkbeitrag von 18,64 Euro pro Haushalt vor, wie aus einem Bericht an die Bundesländer hervorgeht. Das sind 30 Cent weniger als die KEF vor zwei Jahren vorgeschlagen hatte. Als Gründe führt die Kommission unter anderem an, dass die Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag sowie die Finanzerträge der öffentlich-rechtlichen Sender höher ausgefallen seien als damals geschätzt. Außerdem hätten ARD und ZDF Investitionen verschoben und daher mehr Eigenmittel zur Verfügung.
Aktuell liegt der Rundfunkbeitrag bei 18 Euro und 36 Cent pro Monat. Er sollte laut KEF bereits im Januar 2025 steigen. Weil nicht alle Bundesländer zustimmten, wurde die Empfehlung aber nicht umgesetzt. ARD und ZDF haben deshalb beim Bundesverfassungsgericht Klage eingereicht. Die Entscheidung in Karlsruhe steht noch aus.
Diese Nachricht wurde am 20.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
