
Laut der Zentralen Wahlkommission in Ramallah waren rund 1,5 Millionen Menschen im Westjordanland als Wähler registriert, weitere 70.000 in der Stadt Deir al-Balah im zentralen Gazastreifen. Dort sind es die ersten Wahlen seit 2006. Es zeichnet sich eine niedrige Beteiligung ab. Kandidaten müssen sich auf Anordnung von Präsident Abbas zum PLO-Programm bekennen - zur Anerkennung Israels und zum Verzicht auf bewaffneten Kampf. Einige Kandidaten boykottieren deshalb die Wahl. Die Hamas tritt offiziell nicht an; auf einzelnen Listen sollen aber Kandidaten stehen, die der Bewegung nahestehen.
Beobachter werten die Abstimmung in Gaza als Testlauf für künftige Wahlen.
Diese Nachricht wurde am 25.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
