Maritime Sicherheit
Konferenz zur Straße von Hormus

Großbritannien hat Vertreter von mehr als 40 Staaten zu einer Videoschalte über die Straße von Hormus zusammengebracht.

    Die britische Außenministerin Yvette Cooper sitzt neben mehreren Personen an einem Schreibtisch.
    In London findet eine Konferenz zur Straße von Hormus statt. (picture alliance/empics/Leon Neal)
    Außenministerin Cooper warf dem Iran vor, eine internationale Schifffahrtsroute gekapert zu haben, um die Weltwirtschaft als Geisel zu nehmen. Im Mittelpunkt der Beratungen standen diplomatische und politische Maßnahmen zur Wiedereröffnung der für den globalen Ölhandel entscheidenden Meerenge.
    Seit dem Beginn des Krieges der USA und Israels gegen den Iran Ende Februar ist der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus nahezu vollständig zum Erliegen gekommen.
    Italien sprach sich für die Einrichtung eines humanitären Korridors im Rahmen der UNO aus, vor allem für Düngemittel – um eine Nahrungsmittelkrise insbesondere in afrikanischen Ländern zu verhindern.
    An den Beratungen nahmen auch Frankreich, Deutschland, Kanada, die Vereinigten Arabischen Emirate und Indien teil – nicht aber die USA. Deren Präsident Trump hatte in einer Rede an die Nation erklärt, von der Straße von Hormus abhängige Länder müssten lernen, sich selbst zu verteidigen; die USA würden nicht mehr einspringen.
    Diese Nachricht wurde am 02.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.