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Sudan
Konflikparteien wollen angeblich neue Waffenruhe und sind bereit für Friedensgespräche

Im Sudan gibt es einen neuen Anlauf für eine Feuerpause und Friedensgespräche.

    Soldaten der sudanesischen Armee, die loyal gegenüber dem Armeechef Abdel Fattah al-Burhan sind, feiern, nachdem sie am 18. April 2023 in der Stadt Nyala im Sudan einen Militärstützpunkt von den Rapid Support Forces (RSF) zurückerobert haben.
    Feiernde Soldaten der sudanesischen Armee nach der Rückeroberung einer Militärbasis (Archivbild vom 18. April 2023). (picture alliance / dpa / Newscom)
    Nach Angaben südsudanesischer Vermittler haben sich die Konfliktparteien "prinzipiell" auf eine siebentägige Waffenruhe ab Donnerstag verständigt. Zudem seien beide Seiten einverstanden, Vermittler für Friedensgespräche zu benennen.
    Welche Auswirkungen die Vereinbarung hat, ist unklar. In den vergangenen Tagen wurden Waffenruhen wiederholt nicht eingehalten. Der Südsudan vermittelt in dem Konflikt zwischen den Regierungstruppen und der rivalisierenden RSF-Miliz. Das Land hat sich auch bereit erklärt, als Gastgeber für Friedensgespräche zu fungieren.
    Diese Nachricht wurde am 02.05.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.