
Teheran erklärte die Straße von Hormus erneut für geschlossen. Das US-Regionalkommando Centcom betonte hingegen, die Meerenge sei offen. US-Streitkräfte stünden bereit, um den freien Schiffsverkehr zu sichern.
Zuvor hatte das US-Militär zum dritten Mal innerhalb einer Woche Ziele entlang der iranischen Südküste bombardiert. Centcom teilte mit, man habe unter anderem Raketen- und Drohnenstellungen sowie Munitionsdepots getroffen. Es habe sich um Vergeltung für den jüngsten iranischen Angriff auf ein Handelsschiff in der Straße von Hormus gehandelt. Die Revolutionsgarden erklärten, das Schiff sei auf einer nicht genehmigten Route unterwegs gewesen.
Der Iran erwiderte den US-Beschuss mit Drohnen- und Raketen-Angriffen auf amerikanische Stützpunkte in Kuwait, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten. In Katar wurden nach Angaben des Innenministeriums drei Menschen durch Trümmerteile verletzt. In Jordanien gingen drei Raketen nieder. Der Oman meldete Angriffe nahe der Straße von Hormus.
Diese Nachricht wurde am 12.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
