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StartseiteSport am WochenendeKonflikte mit Olympiagegnern schaden München10.10.2010

Konflikte mit Olympiagegnern schaden München

IOC-Mitglied Kasper hält die Proteste der Garmischer Bauern gegen "Olympia 2018" für gewichtig

Die Chancen für München, im Jahre 2018 Gastgeber der Olympischen Winterspiele zu werden, schwinden. Das meint jedenfalls Gianfranco Kasper aus der Schweiz. Er ist Präsident des Welt-Skiverbandes FIS, Mitglied im internationalen Olympischen Komitee und somit einer der einflussreichsten Funktionäre dieser Sportwelt.

Gianfranco Kasper im Gespräch mit Herbert Fischer-Solms

Hier sollen 2014 Olympische Spiele stattfinden - Winterspiele wohlgemerkt: Ex-Bundeskanzler Schröder und Russlands ehemaliger Staatschef Putin in Sotchi am Schwarzen Meer. (AP)
Hier sollen 2014 Olympische Spiele stattfinden - Winterspiele wohlgemerkt: Ex-Bundeskanzler Schröder und Russlands ehemaliger Staatschef Putin in Sotchi am Schwarzen Meer. (AP)

"Das beeinflusst schon", sagt Kasper über die ständigen Auseinandersetzungen mit Garmischer Landwirten und Grundbesitzern: "Am Anfang war's nicht so schlimm, aber diese Sache geht jetzt schon zu weit". Die Konflikte mit den Olympiagegnern würden im IOC aufmerksam registriert. Im übrigen ist nach Auffassung des Schweizer Sportführers neben Pyeongchang aus Südkorea inzwischen auch Annecy aus Frankreich ein Olympia-Kandidat auf Augenhöhe.

Hinweis: Das Gespräch können Sie bis mindestens 10. April 2011 als Audio-on-demand abrufen.

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