Neuaufstellung
Konkurrent Höne macht Kubicki den Weg zum FDP-Vorsitz frei

Rund zwei Wochen vor dem Bundesparteitag der FDP ist der bisherige stellvertretende Vorsitzende Kubicki als einziger Kandidat für das Amt des Parteichefs übrig geblieben.

    Das Bild zeigt die FDP-Politiker Henning Höne und Wolfgang Kubicki bei ihrer Vorstellung als Kandidaten für den Parteivorsitz.
    Henning Höne und Wolfgang Kubicki wollen die FDP künftig als Team führen. (dpa / Christoph Soeder)
    Der Vorsitzende des Landesverbandes in Nordrhein-Westfalen, Höne, gab seinen Rückzug aus dem Duell mit Kubicki bekannt. Er will stattdessen als sein erster Stellvertreter tätig werden. Geplant ist laut Höne, die Partei in dieser Konstellation zunächst für ein Jahr zu führen. Seit der Bundestagswahl 2025 ist die FDP nicht mehr im Bundestag vertreten. Der bisherige Parteichef Dürr trat zurück, nachdem die Liberalen auch bei den Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in diesem Jahr große Verluste hinnehmen mussten und aus beiden Landtagen ausschieden.
    Kubicki hatte zuletzt erklärt, die FDP habe nur eine Überlebenschance, wenn sie schnell in die Erfolgsspur zurückfinde.
    Diese Nachricht wurde am 15.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.